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Attraktiv Innenräume fotografieren – 7 Tipps, mit denen deine Wohnungsfotos besser ankommen!

February 9, 2018

Willst du deine Ferienwohnung vermieten, sind attraktive Wohnungsfotos für die Inserate elementar. Niemand würde Urlaub in einem Ferienhaus, oder einer -wohnung machen wollen, die er noch nie gesehen hat. Innenräume fotografieren bringt jedoch seine Tücken mit sich – die richtige Technik muss her. Wir haben 7 Tipps für dich, mit denen du nachhaltig bessere Wohnungsfotos machst!

1. Aufgeräumte Innenräume fotografieren

 

Für attraktive Fotos deiner Ferienwohnung oder deines Ferienhauses ist es wichtig, dass vorher ordentlich aufgeräumt wurde. Deine Wohnungsfotos wirken so ruhiger, ja geordnetert. Das bedeutet aber nicht nur, dass deine Immobilie nicht schmutzig sein sollte – auch in Sachen Dekoration sollte eine gewisse Ordnung herrschen. Produziere beim Innenräume fotografieren keine Wimmelbilder! Weniger ist mehr!

 

Selbstverständlich solltest du eine Atmosphäre schaffen – und Dekoration ist dabei sehr nützlich. Blumen, eine kleine Figur oder eine Obstschale sind schöne Details, die deiner Ferienwohnung oder deinem Ferienhaus leben einhauchen. Du solltest dich jedoch auf ein oder zwei dekorative Akzente beschränken, wenn du aufgeräumte Innenräume fotografieren möchtest!

 

2. Bei Tageslicht Innenräume fotografieren

 

Wenn es um Licht beim Innenräume fotografieren geht, ist das Tageslicht die beste Quelle. Damit die Wohnungsfotos hierbei einheitlich wirken, solltest du auf den Blitz verzichten. Sollte deine Kamera – egal ob Digital- oder Smartphone-Kamera – automatisch das Blitzlicht nutzen wollen, schalte die Funktion am Besten manuell aus. Außerdem solltest du Jalousien und Rollos hochziehen und Gardinen zur Seite schieben. Lasse soviel Tageslicht wie möglich in deine Ferienwohnung, willst du die Innenräume fotografieren! Einzige Einschränkung: Vermeide die Fotos zu machen, während das Sonnenlicht direkt in deine Ferienimmobilie scheint! Die Ergebnisse sehen überbelichtet aus.

 

Nutze beim Innenräume fotografieren aber nicht nur das Tageslicht! Du solltest jede Lichtquelle einschalten! – auch Schreibtisch- oder Leselampen. Sollte ein Kerzenständer im Bild sein, ist es auch sinnvoll die Kerzen anzuzünden. All diese Quellen machen deine Wohnungsfotos heller und einladender.

 

3. Diagonal Innenräume fotografieren

 

Um möglichst viel Fläche einzufangen, solltest du beim Innenräume fotografieren aus den Ecken des Raumes die Wohnungsfotos machen. Auf diese Weise fängst du die größtmögliche Fläche ein. Aber: Achte hierbei darauf, dass du auf jeder Aufnahme sinnvolle Ausschnitte vor der Linse hast! Viel deiner großen Räume auf deinen Wohnungsbildern zu zeigen ist gut, dennoch solltest du dein Vorhaben im Kopf behalten: machst du Aufnahmen, die deine Fernsehecke inklusive Sofa und Tisch zeigen sollen, wäre es störend am Rande noch einen Teil des Esstischs oder ein Stuhlbein im Bild zu haben.

 

Solltest du dein Ferienhaus auch von Außen fotografieren wollen, solltest du ähnlich vorgehen. Auch hier ist eine diagonale Aufnahme sinnvoll. So vermeidest du, dass deine Ferienimmobilie zwei-dimensional wirkt.

 

4. Mit einem Stativ Innenräume fotografieren

 

Deine Wohnungsbilder bekommen eine besondere Klarheit, wenn du deine Kamera möglichst gerade hältst, während du die Innenräume fotografierst. Die Linien die Möbel und Wände bilden, behalten so ihre natürliche Räumlichkeit. Damit das gelingt, solltest du am Besten ein Stativ benutzen. Da die Aufnahmen von Innenräumen am besten aus einer leichten Froschperspektive wirken, solltest du das Stativ auf eine Höhe zwischen einem Meter und 1,30m einstellen. Es sollte etwa soviel Decke, wie Boden zusehen sein – tendenziell jedoch mehr Boden. Stelle es also lieber etwas zu niedrig, als zu hoch ein!

 

Hast du kein Stativ zur Hand, kannst du zum Innenräume fotografieren auch eine Klappleiter oder einen Hocker als Ersatz benutzen. Wenn du noch eine Wartezeit zum Selbstauslösen einstellst – ein oder zwei Sekunden – kannst du außerdem sicher gehen, dass beim Auslösen kein Verwackeln deiner Wohnungsfotos entsteht.

 

5. Im Breitformat Innenräume fotografieren

 

Im Allgemeinen bietet es sich beim Innenräume fotografieren an, die Aufnahmen im Breitformat aufzunehmen. Es gleicht dem natürlichen Blickfeld der Augen eher als das Hochformat. Wie breit deine Fotos genau sein sollten, hängt dabei vom Raum ab – und dem Motiv, dass du damit in Szene setzen möchtest.

 

Wenn du an deiner Kamera – zum Beispiel der deines Smartphones – keine Auswahl des Formats vornehmen kannst, kannst du die Bilder im Nachhinein natürlich noch zurecht schneiden. Insgesamt ist nach dem Innenräume fotografieren Bildbearbeitung generell erlaubt – du solltest sie nur nicht verfälschen, also keine Objekte hinzufügen oder den Raum verbreitern! Helligkeit optimieren, ein wenig die Ränder schneiden, usw. ist hingegen vollkommen in Ordnung.

 

Sollte ein Raum mal zu klein sein für Fotos im Breitformat, weil du so keine sinnvollen Motive fotografieren kannst, ist es natürlich erlaubt auch ein paar Wohnungsfotos im Hochformat zu machen. Ein Beispiel für einen solchen Raum, wäre ein kleines Gäste-WC.

 

6. Detailliert Innenräume fotografieren

 

Neben Wohnungsfotos, auf denen du möglichst viel – wir bleiben bei diesem Beispiel – deiner Sofaecke aufs Bild bekommen willst, solltest du beim Innenräume fotografieren auch einige Detail-Aufnahmen machen. Du hast eine neuen high-tech Kaffee-Vollautomaten, der auch noch super stylisch aussieht? Super! Zeige sie deinen potentiellen Gästen! Probiere neben einem Foto, der deine Küche als ganzes zeigt, auch die Maschine für sich in Szene zu setzen. Auch Details gehören zu deiner Immobilie!

 

Schau dich in deiner Ferienwohnung oder deinem Ferienhaus einmal um und frage dich: Was macht jeweils den Charme des Raumes aus? Eine speziell geformte, bunte Vase? Eine kleine Figur? Mache Fotos dieser Dinge (unter Beachtung der anderen Tipps) und zeige auf deinen Wohnungsfotos den unverwechselbaren Charakter deinen Ferienwohnung oder deines Ferienhauses.

 

7. Wohnungsfotos von Außen

 

Kurz kamen wir schon darauf, dennoch sollten wir es noch einmal ansprechen: Wenn du ein vollständiges Set von Wohnungsfotos machst, solltest du nicht nur Innenräume fotografieren! Deine Ferienwohnung steht an einem festen Platz, mit einem Garten, einer Straße davor und einer Fassade. Für deine Inserate solltest du deinen Gästen auch von diesen Aspekten deiner Immobilie ein Gefühl vermitteln. Wie sieht es in der Nachbarschaft aus? Was sehe ich vom Balkon aus? In welchem Haus werde ich leben? Auch bei den schönsten Innenräumen bleiben Fragen offen, die du beim Fotografieren der Innenräume nicht beantworten kannst.

 

Daher: Zu deinen Wohnungsfotos sollten auch Außenaufnahmen gehören. Nur so kannst du potentiellen Gästen nicht nur den Charakter deiner Innenausstattung näherbringen, sondern auch zeigen, was sie erwartet, wenn sie aus den Fenstern schauen. Hierzu bietet sich besonders die so genannte goldene Stunde – die erste Stunde mit Sonnenlicht am Tag – an.

 

Tipp: Liegt deine Ferienwohnung in einem recht hohen Haus (zum Beispiel in einer Stadt) solltest du das Foto der Fassade aus einer passenden Etage im Haus gegenüber machen – Denke dabei an die Regel „eher mehr Boden als Decke“, nur dass die Decke jetzt der Himmel ist! Sollte es sich bei dem Haus gegenüber um ein Privathaus handeln, kannst du dort höflich nachfragen, ob du entsprechende Fotos bei den lieben Nachbarn machen darfst.

Auf den Punkt gebracht:

 

Wenn du dich beim Innenräume fotografieren an ein paar einfache Regeln hältst, kannst du dich mit deinen Wohnungsfotos super aus der Maße von Inseraten abheben.

 

  • Räume dazu ordentlich auf, bevor du zur Kamera greifst!

  • Nutze das Tageslicht aus! Pass aber auf, dass die Sonne nicht direkt in die Fenster scheint!

  • Um möglichst viel der Innenräume fotografieren zu können, mach die Bilder aus den Ecken der Räume!

  • Benutze dabei ein Stativ oder ähnliches!

  • Beachte die Froschperspektive!

  • Fotografiere Innenräume soweit wie möglich im Breitformat! Achte aber darauf, dass die Ausschnitte thematisch passen!

  • Außerdem solltest du Detailaufnahmen von charakteristischen Gegenständen machen!

  • Außenansichten runden das Profil deiner Ferienimmobilie ab!

 

Bilder: pexels.com

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